Anfrage „Erneuerbare Energien“

  1. Wie viele Dach-Photovoltaik-Anlagen gibt es in Wanfried? In Prozent?
  2. Wie viele Freiflächen-Anlagen gibt es im Bereich der Gemeinde?
  3. Wie steht der Magistrat zum Ausbau der Sonnenenergie?
  4. Könnten nicht Informationsabende oder -schriften die Notwendigkeit von mehr erneuerbarer Energie fördern und wie sie sich „rechnet“ und der Umwelt dient?
  5. Wurde schon früher über eine Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Klärwerks nachgedacht? Mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht jetzt?
  6. Was kostet das Aufheizen des Schwimmbadwassers mit Gas?
  7. Ist über die Erweiterung der Solarthermie-Anlage auf dem Dach nachgedacht worden oder über Wärme-Sammler an der Schräge links vom Schwimmbad?

Begründung

Das Bundesverfassungsgericht hat am 24.3.21 entschieden (veröffentlicht am 29.4.21), dass der Bund zu wenig für die zukünftigen Generationen tut und wesentlich mehr für den Klimaschutz tun muss. Da wir alle Bundesbürger sind, sind auch wir in der Pflicht! Dies um so mehr, als die Folgen von nur 1,2° Erhöhung überall sichtbar sind (mehr und heftigere Stürme, Dürren, Starkregen, Krankheiten auf dem Vormarsch, Überflutungen, Klimaflüchtlinge,...). Der Meeresspiegel steigt schneller als berechnet mit der Gefahr von Überflutungen von Land und Stadt weltweit. Das Meerwasser wird wärmer und saurer mit der Gefahr für alles Leben in den Meeren. Die Fischerei könnte einbrechen (Stichwort Überfischung). Um den menschgemachten Temperaturanstieg zu begrenzen, müssen wir möglichst bald den CO2-Ausstoß minimieren. Wir ersetzen endliche Energieträger wie Kohle, Gas und Öl durch Sonnenenergie. Einen wesentlichen Schritt weiter wären wir, wenn auf jedem sonnenbeschienenen Dach und jeder sonnenbeschienenen Wand Photovoltaik-Module wären und wir den Strom selbst nutzten. Das Klärwerk ist ein Stromfresser. Einen Teil durch Photovoltaik zu ersetzen, dient nicht nur der Kostenreduktion, sondern auch dem Klima. Auch das Schwimmbad könnte seinen Beitrag leisten!